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Alt 22.04.05, 15:19   #1
Abgar
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Ausrufezeichen [Review] MSI S260 / Move2

Review zu MSI S260/Move2
Erstbearbeitung: 19.04.2005
Nachbearbeitung: 24.05.2005

MSI hatte sich Zeit gelassen. Anfang des Jahres bereits angekündigt, fand das MSI S260 erst jetzt (April, 2005) endlich zu den Kunden. In drei Barebone-Farben ist das Subnotebook erhältlich: schwarz, silber und weiß - so zumindest die Ankündigung. Die am meisten nachgefragte Variante ist bisher wohl die weiße. Woran das liegt? Nun ja, das Notebook ist einfach schön... Es gibt allerdings noch Barbone-Varianten in z.B. Anthrazit/Schwarz. Das hängt von den jeweilgen Resellern ab.

Getestete Varianten:

S260/Move2 - Weisses Barbone (Reseller: ***************)
512 MB Ram
80GB HD
DVD-Multi-Brenner
CPU: 1,6 Pentium M

S260 - Schwarz-Anthrazit Barebone (MSI)
512 MB Ram
60 GB HD
DVD-Multi-Brenner
CPU: 1,6 Pentium M

Hier die offiziellen Links zu den Books bei MSI-Deutschland:
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Wer sich bei der weißen Ausführung des MSI S260/MOVE2 an das I-Book von Apple erinnert fühlt, bei dem ist zumindest die Werbe-Strategie von Apple voll aufgegangen: Ein 'weißer Notebook-Computer' hatte tatsächlich bisher Seltenheitswert und wurde allenfalls -fast schon markenidentifizierend- von Apple angeboten. Nun, die Zeiten dürften vorbei sein. MSI durchbricht mit dem S260 diese Domäne, und nicht nur 'farblich' dürften damit einige Identifikations-Probleme auf Apple-User zukommen. Der Aufmerksamkeit an öffentlichen Orten kann man sich jedenfalls sicher sein...

Das schwarze Barbone, das in Deutschland zur Zeit nur als schwarz/anthrazite Version erhältlich ist (schade - bei schweizer I-Net-Firmen ist es aber auch in schwarz erhältlich und ist schon ein eleganter Hingucker...), tritt im direkten Vergleich wesentlich dezenter auf. Irritationen kommen nicht auf - es ist einfach ein nett designtes Subnotebook, wirkt aber im direkten Vergleich zum weißen leidlich 'günstig'... Um ehrlich zu sein: sogar etwas billig. Zumindest die Handballenauflage ist bei weitem nicht so gefällig wie bei den anderen Varianten. Zum Lieferumfang gehört beim MSI-Standard-Packet eine Windows-Recovery-Version, die gut konfiguriert ist, eine optische USB-Maus - und ein Brillenputztuch fürs Display... Danke, MSI... Viel wichtiger noch: das große 8 Zellen-Akku. Später mehr dazu.

Maße und Gewichte
Das S260 ist nicht das zierlichste Subnotebook (303(L) X 225(D) X 26-28(H)mm) und auch nicht das leichteste (1,8 kg) dieser Kategorie. Ein 'Bolide' ist es aber ebenfalls nicht. Es ist ein vollwertiger Computer mit integriertem optischem Laufwerk (Combo/DVD Dual) - das bieten nicht alle Books dieser Klasse. Im direkten Vergleich zu Apples I-Book ist es sogar etwas kompakter gebaut. Zudem wirkt es, wenn man es in Händen hält, solider und gefälliger. Zumindest das weiße Barbone. Der ebenfalls vorliegende anthrazit/schwarze wirkt eine Nuance 'plastik-mäßiger', nein, es fällt sogar um einiges im direkten Vergleich ab. Die Haptik des weißen Gerätes ist um einiges besser und weitaus gefälliger. Das gilt ebenfalls für die schwarze, 'schweizer' Variante.

Das Display
Das Subnotebook hat ein 12,1 Zoll WXGA-Display (1280x800, Glare-Type). Wer vom Design bisher irritiert war (Is halt echt'n schönet Teilchen...), wird spätestens jetzt überrascht sein. Denn dieses Display ist, wie ich finde, besser als jenes, das Apple seinen Usern im I-Book offeriert. So auch die Wahrnehmung von Apple-Usern, die in öffentlichen Umgebungen erst einmal überrascht sind.

Das Display ist ein sogenanntes 'Glare-Type'-Panel. Viele kennen diese Displays von Sony und Toshiba (X-Black/Trubrite). Die Vorteile dieser Displaytypen sind in der Regel eine höhere Farbbrillanz, besserer Kontrast und eine geringere Blickwinkelabhängigkeit. Von einigen Usern wird es als Nachteil empfunden, dass die Displays wie Röhrenmonitore spiegeln. Unter freiem Himmel und unter ungünstigen Lichtbedingungen ist dies auch der Fall - störende Spiegelungen sind unvermeidlich. Wenn aber -wie hier- die Helligkeit sehr gut regulierbar ist, sollte der Umgang unter kritischeren Lichtverhältnissen (z.B. unter Sonneneinstrahlung) kein allzu großes Hindernis darstellen. Zumindest relativieren sich störende Eindrücke. Auf Grund der hoch einstellbaren Helligkeit des Displays können entsprechende Umgebungs-Bedingungen im Vergleich zu unzähligen anderen Notebooks sogar eher vernachlässigt werden. Ansonsten bleibt es wohl Geschmackssache: die einen mögen Hochglanzfotos, die anderen mögen es matt - ähnlich ist es mit Glaretype- und Nonglaretype-Displays...

Die Helligkeit lässt sich in neun Stufen regeln. Bei normalem Tageslicht innerhalb eines geschlossenen Raumes hat sich für mich Stufe 4 bereits als äußerst angenehm herausgestellt. Unter anderen Bedingungen bleiben also Reserven...

Aber auch dies sei angemerkt: Es ist kein Sony-X-Black! Die Blickwinkel sind nicht so gut, die Farbbrillianz und der Kontrast sind beim X-Black ebenfalls um Längen besser. Dafür spiegelt das Display des S260 nicht so sehr. Für diese Preislage ist es ausgezeichnet, aber eben kein 'Wunder-Gerät'. Der Spiegeleffekt ist etwas geringer als bei einigen X-Black-Displays. Dafür macht es aber Spaß, damit zu arbeiten, weil es 'strahlend' wirkt - nicht so blass und matt, wie viele andere Displays. Ein Umstand, der gerade bei Tageslicht wirksam ist - da wirkt es besonders schön. Bei Dämmerung verliert es diese Brillianz ein wenig, was sich paradoxer liest als es ist.

Zudem ist die Auflösung des TFT sehr angenehm. Die Auflösung ist 1280 X 800 - also Wide-Screen. Es gibt ja immer noch vehemente Gegner von Wide-Screen-Displays. Ich selber habe mich bereits vor einiger Zeit von deren Vorteilen überzeugen lassen: Sie bieten mehr Arbeitsfläche. Mehrere Dokumente und/oder Fenster lassen sich komfortabel nebeneinander öffnen - der Bildschirm wird einfach nicht so schnell 'eng'. Freilich kann dies für ein 12,1"-Display nur beschränkt gelten. Es wirkt aber um einiges 'schärfer' als ein normales 1024 x 768 - Display. Das Breitbildformat hat seine Vorteile beim Surfen und bei der Textverarbeitung. Und mit der DPI-Umstellung auf 120 wird das Arbeiten komfortabel - und die Auflösung kann ihre Brillianz ausspielen.

Den großen Auftritt hat ein solches Display dann aber, wenn man mal eine DVD schaut. Selbst dieses 12,1"-Display macht da in keiner Weise eine Ausnahme - ganz im Gegenteil: Klasse, so ein Heimkino im Kompakt-Format... Und ein Versuch mit 'Need For Speed - Porsche' klappte auch sehr gut; wohlgemerkt: ich bin ein Nichtzocker... das war entsprechend schon ein Schritt für mich... Das Spiel funktioniert ruckelfrei in hohen Auflösungen - keine Schlieren, dafür aber schöne Farben und Kontraste. Und weil es so viel Spaß gemacht hat, hab ich mir gleich noch ein "Quake III - Arena" besorgt. Es läuft... Selbst Hitman 3 läuft - aber kommt die GPU doch an ihre Grenzen... Zu mehr kam ich nicht, zu mehr fehlte mir auch die Lust; wie geschrieben: ich bin eben kein Zocker... Den 3D-Benchmark habe ich dennoch gemacht: 179 Punkte - 3DMark05. Nun ja, soviel zu 'onboard-Grafiklösungen'... Für die einfach Einordnung dieser Lösung - hier ein Ranking:
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Die Anschlüsse
Was hat das Notebook noch zu bieten: eigentlich alles, was man so braucht. Folgende Anschlüsse...:

- Monitor 15pol. Mini D-Sub
- Mikrofon
- Kopfhörer
- 1x Firewire IEEE1394
- 3x USB 2.0
- PC-Card Type II
- MMC/SD/MS Kartenleser

Wlan (b/g) ist selbstverständlich in dieser Notebook-Klasse. Ethernet LAN (10/100Mbps) und integriertes Analog-Modem wohl ebenso. Also zu den leistungsspezifischen Ausstattungsmerkmalen...

Plattform und Leistung
Das MSI S260 basiert auf der 'Sonoma'-Plattform von Intel. Das bedeutet theoretisch für das vorliegende Exemplar: Intel Pentium M 730 (1,6 Ghz) und FSB 533 MHz. Letzteres entspricht allerdings nicht ganz den Intel-Spezifikationen für 'Sonoma', weil das Notebook nicht mit DDR2-RAM ausgeliefert wird, sondern mit DDR-RAM, dafür aber mit 400Mhz statt 333Mhz FSB. Dazu gesellt sich schließlich der Intel 915GM als integrierte Grafik-Lösung mit Direct X9-Unterstützung. Dessen Leistung hat zum Vorgänger deutlich zugenommen, liegt aber natürlich weiterhin hinter aktuellen eigenständigen Grafiklösungen zurück. Für 3-D-Shooter wurde das Notebook allerdings auch nicht konzipiert, dennoch muss sich das Book nicht verstecken, wie oben bereits erwähnt, und 1,6 Ghz CPU-Leistung reichen für meine Einsatzzwecke...

Zu den vorliegenden Books
Das eine ist das MSI S260 Barebone in weiß. Angeboten wurde es von ***************.de als 'Move2'. Der Vorteil: das S260 ist dort frei konfigurierbar.

In der Grundausstattung mit 256MB Ram und 40GB HD kostet es dort gerade mal 999,- Euro. Ursprünglich als reines Arbeitsnotebook gedacht, sollte es auch nicht mehr kosten. Auf der Website des Shops lässt sich das Notebook allerdings aufwerten: CPU bis 1,86 (auf Wunsch auch Intel Pentium M 770, 2.13GHz, 90 nm, TDP 27W), 1GB RAM und bis zu 80 GB HD sind zur Zeit günstig möglich.

Wegen der langen Wartezeit nach der Vorbestellung und der endlosen Vertröstungen durch MSI kam *************** den Kunden entgegen: aus 256 MB RAM wurden 512MB! Aus ursprünglich 40 GB Festplatte wurde eine 80 GB Festplatte (5400 U/Min - Samsung)! So oder so waren die Kunden von *************** dennoch sogar die ersten, die ihre Computer in Händen hielten. Vielen Dank...

Das vorliegende Book wurde nach Terminabsprache mit dem Shop entsprechend terminiert. Das bedeutete schließlich: DPD Express10! Auch das ohne Aufpreis!

Nach Öffnung der schnuckeligen, sorgfältigen Verpackung, bleibt nur noch die Inbetriebnahme des fertig konfigurierten Barbone - anstellen und zurücklehnen...

Anmutung und Design
Das Move2 entspricht vollkommen dem 'regulären S260'. Es ist weiß, es ist schön - und das erste, was einem auffällt, wenn man es anschaltet, sind die blauen Dioden - der Powerknopf und an der Front die Funtkions-Dioden... Diese heben sich besonders von dem weißen Barebone ab; beim schwarzen bzw. anthrazit/schwarzen Barbone sind sie zwar ebenso vorhanden, springen aber nicht so sehr ins Auge.

Das Notebook macht Spaß. Es ist leicht, das Barebone ist solide - viel solider als ich ursprünglich angenommen hatte; 'Plastik-Mist', hatte ich vermutet. Zumindest das weiße ist aber weit davon entfernt. Die Anmutung wirkt fast schon 'alumäßig', der 'perlmutende' Klarlack des Books ist gefällig. Der Qualitätseindruck stimmt. Wenn man den Preis zudem bedenkt, schleicht sich schon mal ein Lächeln aufs Gesicht - ein gelungenes, preisWERTES Packet. So einfach kann das sein.- Das schwarz/anthrazite fällt dagegen deutlich ab - der dort verwendete Kunststoff ist spürbar und sichtbar. Ein attraktives Book ist es dadurch nur noch bedingt im Vergleich zum weißen. Ein Modding täte dem Gehäuse zumindest dieser Ausführung aber ganz gut...

Lautstärke...
Und was viele sicherlich fast schon am meisten interessiert: Natürlich ist der Computer in keiner Weise leistungsschwach. 1,6 Ghz Pentium M ist ja schon mal was. Aber er ist auch leise... Der Lüfter lief bei der Installation von XP natürlich an. Zwei Stufen waren zu Anfang unterscheidbar, bei Belastung drei: leise (kaum hörbar), etwas lauter und laut (das Toshiba ist dagegen ein Radaubruder, wenn es denn mal seinen Lüfter hochfahren muss).

Damit erfüllt das Book auch eine meiner Grundforderungen für den Dauerbetrieb im Alltag - ruhig auf dem Schreibtisch abrufbar... und unterwegs stört es niemanden wegen einer u.U. unangenehmen Geräuschkulisse. Im Café oder in der Bibliothek arbeiten und surfen wird somit zu einer unauffälligen Angelegenheit - wenn das Teil denn nicht durch das Design positiv auffiele...

Aber es gab auch einen Unterschied zu vermerken: das Move2 war leiser als das Standard MSI - und das deutlich. Auch ist die Samsung-HD dort leiser. Beim MSI ist es eine Toshiba. Die nervt mit klackenden Geräuschen, arretiert also ständig. Bei der Samsung ist nur ein leises Grundrauschen zu hören - vollkommen unauffällig.

Einen Ausgleich bezüglich der Lüfterlautstärke erzielte ich nach Entfernen des Wärme-Leitpads zwischen Kühler und CPU des MSI - Ersatz: Arctic-Silver 5 Wärmeleitpaste.

Der Erfolg gab Recht: im Schnitt 7 Grad weniger Erhitzung! Das heißt bei dem Book, dass die Betriebstemperatur bei 800 Mhz ca. bei 35 °C liegt (vorher 42-46). Das heißst, dass im Office-Betrieb inkl. laufenden WLans kein Lüfter mehr zu hören ist...

Es sei aber angemerkt, dass diese Temperatursenkung bereits außergewöhnlich ist und nicht dem Normalfall entspricht - auch unter Verwendung von Leitpaste! In der Regel sind's vielleicht grad mal zwei Grad, die durch solch eine Maßnahme zu erreichen sind. Zudem ist unbedingt -so sich jemand rantrauen sollte- auf hochwertige Leitpaste zu achten. Arctic-Silver5 stellt da zur Zeit das Optimum dar (Ausführlicher Test dazu: [Link/Bild nur für aktivierte Mitglieder sichtbar. ]. Und viel wichtiger noch: Vorsicht! Man kann alles mögliche beschädigen. Wer sich unsicher ist, sollte es nicht machen. Bereits die Öffnung des Book kann durchaus problematisch sein. Außerdem ist zu bedenken, dass es zu 'Garantie-Konflikten' kommen kann. Näheres zum Umgang mit Leitpaste: [Link/Bild nur für aktivierte Mitglieder sichtbar. ]

Außerdem komm es auf die 'Güte' der CPU an: Es gibt einfach CPU's, die wärmer werden - und welche, die einen kühleren Kopf bewahren. Der Grund liegt an Fertigungsschwankungen bezüglich der Leiter. Auch ist zu berücksichtigen, dass z.B. der Einbau einer alternativen Festplatte für eine insg. Aufwärmung des Notebooks führen kann, also auch zu einer zusätzlichen Belastung für die CPU, die entsprechend weniger Hitze über die Kühlkörper ableitet, sondern noch Stauwärme der Festplatte zu verdauen hat.

Die MSI-Books arbeiten in der Regel mit 39°C. Bei 40°C stellt sich leise der Lüfter ein - aber dazu später noch einmal mehr...

Tippen, bis der Akku bricht...
Als 'Viel-Tipper' ist mir noch ein weiteres Ausstattungsfeature nicht unwichtig: die Tastatur! Nun ja, sie hat nicht die Qualität einiger Spitzenprodukte - das muss eindeutig angemerkt werden. Sony-Tastaturen und auch einige hochwertigere Toshiba-Tastaturen, die ich als Vergleich ranziehen kann, haben da ihre ganz eigenen Qualitäten. IBM-Tastaturen sind hier eh über jeden Zweifel erhaben - und qualitativ unerreicht. Aber die Tastatur des MSI ist in Ordnung, hat einen guten Druck-Wiederstand und klappert nicht. Es lässt sich angenehm und durchgängig mit ihr schreiben - also, auch hier erlaubt sich das Notebook keinen Ausreißer, meiner Meinung. Auf der linken Seite gab die Tastatur etwas beim Standard MSI etwas nach - das ließ sich aber abstellen: Tastatur abgenommen, und mit etwas Fütterungsmaterial war auch dieses Problem behoben. Beim weißen gab es von Anfang an keine Probleme.

Es gab aber jetzt auch schon Berichte von 'nicht reagierenden' Tastaturen - diese haben sich bisher als Reklamationsfälle herausgestellt. Ein Austausch sollte Linderung schaffen; der Service von MSI hat sich da bereits bewiesen: Anruf, Abholung durch UPS, Reparatur, Auslieferung durch UPS - fünf Werktage sollten eingeplant werden.

Das Touchpad arbeitet genau und ist gut plaziert - versehentlicher Gebrauch (äußerst ärgerlich bei Textverarbeitung) ist selten. Das Synaptics-Konfigurationsprogramm bietet zudem angenehme Einstellmöglichkeiten für das Pad. Aber selbst unterwegs, also mobil, ziehe ich persönlich eine optische Mini-Maus vor; Touchpads sind bei mir selten in Gebrauch, obschon sie ihre Vorteile haben und -wie hier gegeben- flüssiges Arbeiten in bestimmten Umgebungssituationen fördern. Mäuse im Miniformat sind unterwegs aber vollkommen vertretbar und bringen Komfort... Im Café ist aber ein Touchbad ungeschlagen... Zumal dieses eben wunderbare Eigenschaften durch dessen Software hat. Diese kenn ich zwar schon vom Toshiba - aber es ist immer wieder schön, wenn 'Scrollen' nicht den Weg zur Bildlaufleiste erfordert, sondern am Touchpad selber durch virtuelles, seitliches schieben eine Umschaltung stattfindet. Auch lässt sich das Touchpad mit weiteren, individuellen Funktionen belegen.

Angenehm, wenn auch sehr klein, fallen die Hotkeys auf. Diese befinden sich links und rechts neben dem bläulich leuchtenden Powerschalter und sind gut bedienbar: E-mail, Internet, Wireless Lan (super praktisch!), User's define key (für mich der potentielle Direkt-Link zu Notebook-Foren.de). Wirklich relevant ist für mich nur der WLan-Schalter - gemütlich lässt sich das Netz so an- und abschalten. Wenn die Intel-Pro-Software -wie hier- zudem die WLan-Konfiguration übernimmt, ist alles bestens, zumal sich mit dieser auch die Signal-Stärke einstellen lässt und sich WLan-Profile abspeichern lassen; solche Features sind immer von Vorteil.

Und überraschend: die Batterie-Arbeitszeit ist sehr gut. Bei beiden Books ist das größere 8-Zellen-Akku im Lieferumfang enthalten. Es ragt hinten aus dem Book raus, stört aber in keiner Weise die Optik. Dafür hat es Standgummis, so dass das Book hingestellt etwas nach vorne geneigt ist - sehr angenehm und positiv für gute Unterlüftung des Geräts. Und die AkkuLaufzeit lässt sich sehen: Ich kam im Schnitt auf ca. 4,45 Stunden. Reine Installationsarbeiten, volle Displayhelligkeit, WLan aktiv... Drin sind aber auch Zeiten über 5 Stunden bei Office und Surfen, was mich persönlich sehr überrascht und erfreut.

Alltag und Gebrauch...
Also, die Books machen Spaß. Die Tastaturen sind auch beim Schnellschreiben angenehm, vor allem das Display schafft eine sehr angenehme Arbeitsatmosphäre. Die Books sind handlich und nicht zu schwer. Mit dem klasse Akku (dem eigentlichen 'Gewichtmacher' des Geräts) lassen sich schon mal einige Kaffees in Bibliotheken, bei Zugfahrten und in Cafés genießen - Wlan angeschaltet und ab ins Netz. Die Haptik ist beim weißen Barbone gefälliger. Dagegen ist das schwarz-anthrazite wesentlich unauffälliger, was in der Öffentlichkeit von Vorteil sein kann und sich dezent auch gut auf dem Schreibtisch macht; aber es fällt schon arg ab... Das weiße Barebone ist verlockender - und 'kontaktfreudiger'... neidische oder interessierte Blicke und/oder abfällige Blicke von Mac-Usern. Dabei ist das Teil keine Mac-Kopie. Aber es beweist wohl, wie anfällig Menschen für ego-zentierende Werbe-Kampagnen sind. Nur die Mac-Identifikation dürfte wohl jetzt wegfallen bzw. noch größere Abgrenzungtendenzen bei entsprechenden Usern fördern...

Aber ein Tag in der Öffentlichkeit ist schon was eigenes mit dem Book: die Leute kommen tatsächlich und stellen interessiert Fragen. Stille Ecken sind schwer mit einem solch auffälligen Notebook zu finden. Einfach schön, das Teil...

Der sonstige Alltag verläuft unauffällig und freudig. Die Geräte sind -das eine nach dem Modding- leise. Der Lüfter des anthraziten lief zumindest wesentlich seltener an und stört nur in absolut stillen Umgebungen zuhause auf dem Schreibtisch, wenn die Fenster dicht sind. Alle Funkionen klappen reibungslos. Standby-Probleme sind den Systemen unbekannt. Die USB-Anschlüsse funktionieren bestens; auch größere Dateimengen ab 20GB werden mühelos von und auf externe Festplatten hin und her kopiert. Der Firewire-Anschluß ist klasse. Außerdem bietet das Gerät einen integrierten Mulitcardreader - klasse: von der Digi-Cam direkt ins Book... Der Audio-Ausgang vorne am Gehäuse ist ebenfalls von Vorteil. Der VGA-Ausgang ist auf der rechten Seite zu erreichen; umständliche Fummelei wird einem also nicht abgenötigt. Das interne Modem hilft in Notfällen. Was mich aber mal wieder begeistert, ist der Pentium-M im S-260. Trotz absoluter Auslastung geht selbst in dieser 1,6 Ghz-Variante die Arbeit weiterhin flüssig. Nichts ruckelt, während im Hintergrund encodiert wird, Textverarbeitung, E-Mail, Wlan-Surfen... Alles gleichzeitig. Klasse. So soll es sein.

Und positiv bei beiden Books: die Speed-Step-Kompatiblität. Mit RM-Clock läuft das Book in den besten Werten:

Min. FID 6.0 x
Min. VID 0.700V
bei 798 Mhz

Max. FID 12.0x
Max. VID 1.004V
bei 1.598 Mhz

Die Computer liefen beide bereits im Dauerbetrieb: 48 Stunden ohne Unterbrechung. Alltäglicher Standby-Betrieb funktioniert reibungslos. Der Wechselbetrieb Akku/Netz funktionierte ohne Probleme. WLan hatte keine Unterbrechungen. Die Anschlüsse funktionierten bei unterschiedlichen Geräten (HD, Cam, Mouse, Lautsprecher usw.) problemlos. Allerdings wurden beide Geräte schließlich auf 'Centrino-Hardware-Control' umgerüstet. In den Versionen ab 1,7 bietet dieses einige Vorteile. Dazu aber später noch einmal mehr...

Die folgenden Bilder geben es übrigens in keiner Weise gut rüber - es ist schmaler und schöner anzusehen in Realität...

Das weiße Barbone:









Standard - schwarz-anthrazit. Und ein weiteres Mal offenbart meine Kamera ihre Schwächen. Das Book sieht besser aus - das Anthrazit des Deckels ist strahelnder und gefälliger als auf den Bildern... aber auch 'plastikmäßiger':






Standard-MSI und Move2:





Bilder, die offenbaren, dass meine Kamera miserabel ist...




Die Barbones von der Seite:






Im Lieferumfang - optische USB-Maus:

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Das Innere:
http://uploads.bardiir.de/2005042216312323842.jpg

Gut zu sehen - Heatpipe, Lüfter, Speicher...
http://uploads.bardiir.de/2005042216321423845.jpg

Die CPU - befreit vom Dreck...:
http://uploads.bardiir.de/2005042216274523833.jpg

Hier noch ein ausführlicher Test, der mit etwas gelungeneren Bildern des weißen S260 versehen ist...
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Hier noch Bilder, die den Größenvergleich zu einem 15,4"-Toshi verdeutlichen. Die Helligkeit des MSI ist tatsächlich konkurrenzfähig. Die Blickwinkel sind beim Toshi günstiger - aber unwesentlich.

Die Bilder sind von miserabler Qualität... Meine Cam müsste mal ausgetauscht werden...

http://uploads.bardiir.de/2005051019043831739.jpg

http://uploads.bardiir.de/2005051019050731740.jpg

http://uploads.bardiir.de/2005051019052931742.jpg



Diskussionen weiterhin im S260 / Move - Thread...

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Nachbearbeitung:

Books beweisen sich ja erst, wenn sie mal einem ordentlichen Langstreckentest unterzogen wurden - unterschiedliche Umgebungen und Anforderungen, Witterungen, Temperaturen usw. Beide Books haben sich bewährt.

Das Barebone des weißen bleibt das attraktivere - und auch das alltagstauglichere. Das schwarz/anthrazite leidet doch recht schnell, die Anmutung ist nicht so ausgreift, Kratzer schnell Alltagsbegleitung. All das ist dem weißen fremd - es bleibt schön, stabil, widerstandsfähig...

Alles läuft und funktioniert hervorragend. Der Service von MSI ist zudem unkompliziert und zuvorkommend. Und immer wieder klasse: der Pentium M; später mehr. Das Display beweist sich im Alltag in geschlossenen Räumen als auch im freien. Die Spiegelung ist hinnehmbar und attraktiv: es gibt Leute, die mögen auch keine Hochglanzfotos - ich schon... Dennoch gibt es auch Situationen, wo es stören kann. Alles hat seine Vor- und Nachteile.
Die Lautsprecher nerven allerdings. Sie sind für die Größe des Books sicherlich akzeptabel - aber mehr auch nicht. DVD's oder Audio-Dateien schaut man besser mit Ohrstöpseln - der Anschluss findet sich ja komfortabel vorne am Book. Die Tastatur eignet sich zum Vielschreiben und ist angenehmer zu Tippen als bei den neuen M40-Modellen von Toshiba. Das DVD-Laufwerk macht keine Probleme und der Wlan-Anschluss arbeitet unauffällig.

Im Alltag beweist sich dann auch schnell die angenehme Größe des Books. Der Bildschirm ist groß genug zum Arbeiten, das Volumen des Subnotebooks dabei aber weitaus komfortabler als das eines 15,4-Zoll-Books; ein Faktor, der schnell auffällt, wenn der Vergleich ausprobiert werden kann - alltäglich. Und im Alltag beweist sich auch der Akku: vier Stunden sind mindestens drin, vierdreiviertel Stunden die Regel. Dabei wird aber keine Rücksicht auf Stromsparmaßnahmen genommen: Das Display strahlt, CHC regelt dynamisch die CPU - Wlan, Office usw.. Mein Toshi macht nach zweieinhalb Stunden schlapp. Das A317 ebenfalls.

Störend: Sowohl die Samsung-HD als auch die Toshiba-HD kommen nicht zur Ruhe. Prozesse können nicht aufgespürt werden. Ist ein Firmware-Update nötig?

Ansonsten klappt alles reibungslos. Standby, Suspend - keine Probleme.

Das einzige, was bei beiden Books aber nicht vollkommen zufriedenstellend Lösung fand: die Lüfter gingen doch in besonderen Situationen auf die Nerven. Besonders in konzentrierten Arbeitssituationen störte mich persönlich -und viele andere MSI-User- der ständig vor sich her säuselnde Lüfter. Anfragen bei MSI brachten keine Linderung, Lüftersteuerungsprogramme bewirken keine Regulation. Der 'Centrino-Hardware-Control'-Macher arbeitet derzeit an einer Lösung diesbezüglich - aber bis dahin warten? Besonders das schwarz/anthrazite Barbone störte mich in sehr ruhigen Umgebungen; wohlgemerkt ist das Book immer noch leise.

Also, hab ich den Lüfter einfach mal abgestöpselt und den Computer was laufen lassen... Ohne Probleme, wie sich rausstellte... Klasse. Schöner wäre aber eine variable Software-Lösung. So geht es aber denn auch erst einmal, um 'in Ruhe' arbeiten zu können.

Unter Verwendung von CHC habe ich als erstes die Spannung angeglichen. Die Werte sind bei meiner CPU folgende:

Multiplier 6 / Voltage 0,7 Volt
Multiplier 12 / Voltage 0,988 Volt (CPU läuft auch mit 0,956 stabil - also ein Sicherheitswert)
Schwellwerte der Hochtakung: Min Load 85 %, Max Load 95 %.

Ich habe eine Samsung Austausch-Festplatte verbaut; 80 GB, 5400 U/min. Diese läuft etwas heißer als die serienmäßige von Toshiba. Umgebungstemperatur 24°C. Bei Temperaturüberwachung mit MobileMeter kam ich zu folgenden Ergebnissen:


1) Video-Encoding - Spitzenbelastung
(Film von Festplatte von ca. 4 GB auf 1,75 GB encoden)
+ Textverarbeitung und E-Mail.
Dynamic switching, CPU-load: 100%, 1,6 Ghz
Temperaturen: 67°C CPU / 52°C Festplatte

Das Encoden dauerte ca. 10 Min. Die Temperatur der CPU sank nach der Stressbelastung in den darauf folgenden Minuten sofort wieder ab. Die Spitzentemperatur betrug kurz einmal 69°C, pendelte aber davor und danach zwischen 66 - 68°C.


2) Film mit PowerDVD von Festplatte
Dynamic switching, CPU-load 30%, 800 Mhz - 1,6 Ghz
+ Textverarbeitung, E-Mail und allgemeine Tätigkeiten (Ordner verschieben, löschen usw.):
Temperaturen: 51°C CPU / 51°C Festplatte

Der Film dauerte ca. 96 Min.. Die Spitzentemperatur der CPU betrug zwischenzeitlich mal 52°C, die Festplatte hielt sich gleichbleibend bei 51°C. PowerDVD war abwechselnd als Vollbild und im Fenstermodus aktiv, um entsprechende Arbeiten zu erledigen. Die Temperatur der CPU sank nach Beendigung von PowerDVD in den darauffolgenden Minuten wieder ab.


3) Computer allgemein / Alltag
Battery optimized, CPU-load 0 - 30%, zwischenzeitlich auch mal 100%, 800 Mhz konstant
Textverarbeitung, E-Mail, Wlan, Media-Player, Kleinere Dateimengen kopieren usw.
Temperaturen: 43-46°C CPU / 43-48°C Festplatte


Resümee zum 'Lüftereingriff':
Viele Computerhersteller lassen ihre Notebooks und deren Lüfter erst ab 60°C laufen - vollkommen normal. Die Ultra-low-voltage-Variante des Pentium läuft ohne Lüfter betriebssicher bei vielen Notebooks bei über 70°C - und das im Normal- und Dauerbetrieb. Der Pentium M (Dothan) ist lt. Intel bis 100°C betriebssicher, wenngleich dies sicherlich als Spitzenwert zu verstehen ist.

Die Durchschnittstemperatur der CPU lag im normalen Betrieb bei Textverarbeitung und Wlan usw. bei 46°C. Der Lüfter schaltete sich vormals -so ja die Voreinstellung durch das Bios- bei 40°C ein und schaltete sich bei 37°C wieder ab; unter Normalbedingungen bei einem durchschnittlich genutzten Computer also gar nicht, was völlig entnervend ist und unnötig dazu. Gerade bei konzentrierter Textverarbeitung vollkommen störend, wollte ich das Notebook schon wieder abgeben, sprich durch ein Notebook mit Ultra-Low-Voltage-CPU ersetzen. Dies ist jetzt durch Eigeninitiative unnötig geworden.

Das Gerät läuft im 24h-Dauerbetrieb absolut stabil und mehr als zufriedenstellend. Alles im grünen Bereich. Wie geschrieben: diese Werte wurden alle 'ohne Lüfter' ermittelt!

Ein weiterer User des MSI übersandte mir folgende Ergebnisse aber: 43-46°C im Normalbetrieb, 51°C beim DVD schauen, bis 77 Grad beim Gamen - mit Lüfter! Entsprechend mache ich mir wenig Sorgen um den lüfterlosen Betrieb bei den vorliegenden Books, zumal ich diese Werte (mit Lüfter allerdings) von unzähligen anderen Books kenne.

Bei einem weiteren Versuch beim Videodateiencoden -ohne Lüfter-, kam ich bei einer wesenlich höheren Beanspruchung des Computers kurzzeitig für ganze zwei Sekunden auf max. 73°C bei der CPU. Ansonsten hielt sie sich bei 71/71°C. Die HD kommt bis 52 °C. Nach dem Encodieren (Dauer des Encodierens ca. 23 Minuten) sinkt die Temperatur sofort wieder ab und liegt nach einigen Minuten (bei gleichzeitiger Office-Arbeit) wieder bei 47 °C. Wie gesagt, alles 'ohne Lüfter'.

Ähnliche Werte hatte ich jetzt bei einem Subnotebook mit einem Ultra-low-Voltage-Pentium M. Und tatsächlich: Die Pentium-M LV und ULV Varianten sind nur selektierte, 'normale' Pentium-M, die teilweise sogar vom gleichen Wafer stammen wie weniger gelungene Dothan etc.; wie die Produktion auch negativ variieren kann, zeigt sich beim schlechten Temperaturverhalten vieler Notebooks.

Meine uneingeschränkte Empfehlung bekäme das Book aber erst, so die Lüfterproblematik unter Zusicherung der Garantie behoben wäre. Dies wäre der Fall, wenn das Bios eine Regulation des Lüfters ab 60°C zuließe, um bis ca. 55°C zu kühlen und sich darauf wieder zu deaktivieren.

Seitdem der Lüfter deaktiviert ist, macht das Arbeiten mit dem Notebook jedenfalls Spaß. Vor allem beim konzentrierten Arbeiten fällt das Fehlen der Lüftergeräuschkulisse absolut positiv ins Gewicht.

Der Computer einer Freundin -hier allerdings das wunderschöne Move2 von ***************- hatte in allen Betriebsszenarien im Schnitt 2°C weniger zu verzeichnen. Dies lag u.a. am Arbeitsspeicher, der in ihrem Book wesentlich kühler war, auch war nur ein Slot mit einem 512MB-Riegel belegt. Da sie ebenfalls eine Samsung HD mit 80 GB verbaut hat, waren die Werte hier gleich. Der Lüfter wurde aber -um der Betriebssicherheit willen- wieder aktiviert; er stellt sich eh wesentlich seltener an und erlebt auch schon mal Pausen, während entsprechender Arbeitssituationen - das Ding ist leise.

Das Gerät wird ohne Lüfter insgesamt natürlich wärmer, was vor allem nach dem Encodieren spürbar wird (Gleicher Effekt wie bei dem Ultra-low-Voltage-Gerät). Erzeugte Wärme wird ja wesentlich langsamer abgeführt - da wäre eine Lüftersteuerung durchaus sehr gut! Den gleichen Effekt hat man, wenn man das Book auf dem Schoß liegen hat und den Lüfteranzug unter dem Book zudeckt. Der Lüfter kühlt nicht direkt die CPU, sondern liegt daneben und kühlt nur indirekt über den Kühlkörper.

MSI könnte hier wirklich nachbessern - und das so oder so zum Vorteil für das Book und deren User.

Was mich nachträglich aber mal wieder begeistert, ist der Pentium-M im S-260. Trotz absoluter Auslastung geht die Arbeit weiterhin flüssig. Nichts ruckelt, während im Hintergrund encodiert wird, Textverarbeitung, E-Mail, Wlan-Surfen... Klasse.

Wenn sich jetzt noch beruhigend bei 60 °C der Lüfter selbsttätig einstellte, wäre das Book doch wirklich was sehr befriedigendes...

Anmerkung:
Ich empfehle diese Maßnahmen niemandem. Wer immer seinen Lüfter deaktiviert, gefährdet die Betriebssicherheit seines Computers und verliert Garantieanrechte des Herstellers. Ich selber habe im Hintergrund ständig ein Temperaturmessprogramm laufen, das im Zweifelsfall warnt. Außerdem habe ich eine Ersatz-CPU, die ich jederzeit verbauen kann. Ersatz kostet etwa 190,-; das muss sich niemand antun. Es gibt desweiteren zahlreiche CPU's, deren Temperaturverhalten nachteiliger verläuft, sprich: höhere Temperaturen sind die Regel und bedürfen ggfs. einer aktiven Kühlung durch einen Lüfter. Ich übernehme in keiner Weise die Haftung für Nachahmer. Bereits die Öffnung des Gerätes kann Schäden verursachen.


Diskussionen weiterhin im S260 / Move - Thread...

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Grüße aus dem Ruhrgebiet - Abgar

Geändert von Abgar (17.10.09 um 13:00 Uhr)
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