AOP2kx
11.04.05, 10:13
Ahoi,
in der alten nc habe ich fast nur mitgelesen, da ich mich noch zwischen einem amilo m (neue serie), einem toshiba m30-167 und einem dell zu entscheiden hatte.
meine auswahl fiel letztendlich auf ein dell latitude d810 (siehe sig). das risiko bei einem amilo m ein fehlerhaftes gerät zu erwischen war mir dann doch zu groß, und das toshiba war wohl angeblich auch nicht mit qualität gesegnet: hier gab es ja die bekanntlichen usb-probleme bei verschiedenen modellen und serien...der ausschlaggebende grund für dell war aber der 3 jahre vor-ort-service: da meine letzten 3 notebooks nie irgendwelche probleme gemacht hatten, war ich mir unsicher ob beim vierten notebook mein glück anhält: kann es mir nicht leisten meine notebook 3-4 wochen in die reparatur zu schicken und evtl. unrepariert oder zerkratzt (hallo sömmerda) zurückzubekommen...es ist schließlich mein hauptrechner.
das dell ist inzwischen mein viertes notebook: zuletzt hatte ich zwei jahre ein amilo d 7820 (2,53 ghz p4, ati radeon 9000), was OHNE irgendwelche probleme zuverlässig funktionierte...nur mal um jetzt eine lanze für fsc zu brechen...aber evtl. waren das "damals" auch noch andere zeiten :-)
ich beschäftige mich in diesem review mal weniger mit den teschnischen details (dazu gibt es genug andere reviews), sondern mehr mit dem "drumm & drann".
BESTELLUNG
ich habe meine dell über eine firma per ec-karte bestellt. somit konnte ich die mwst. sparen, und bin recht günstig an das gerät gekommen. der nachteil der bestellung war, das über ec-karte bestellt wurde, was natürlich wegen der prüfung selbiger immer etwas länger dauert. zunächst habe ich nur 512 mb ram bestellt...eigenes aufrüsten ist ja bei dell billiger. kurz vor der produktion rief aber eine mitarbeiterin von dell an und bot mir eine aufrüstung auf 1024 mb ram zu einem preis von 200 euro (normalerweise 270 euro) an. da ich im alten nc von der verhandlungserfolgen gelesen hatte, fragte ich sie ob ich für 200 euro nicht das ram und eine tasche bekommen könnte. nach kurzem überlegen überlies sie mir die 512 mb zusätzlichem ram plus eine dell-leder tasche im wert von 90 euro für 200 euro (270+90-200 = 160)...habe ich also 160 euro gespart. sobald ich meine auftragsbestätigung hatte, war es natürlich das spannendste alle paar stunden den auftragsstatus zu verfolgen :-)
wie ich jedoch bemerkte, war mein dell 3 tage lang in der produktionsvorbereitung "gefangen"...also die freundliche dell-mitarbeiterin angerufen und gefragt warum es denn so lange dauert (durch die überprüfung der ec-karte habe ich bereits 2,5 wochen gewartet)...ich habe ihr "gedroht" den auftrag abzubrechen, da ich mein notebook so schnell wie möglich bräuchte...darauf hin hat sie mir die versandkosten erlassen und meinen versand in "over-night" geändert...also schon wieder min. 75 euro gespart :-)
ein paar tage später (leider lag ostern dazwischen) war mein notebook in meinen händen :-)
LIEFERUNG UND AUSPACKEN
geliefert wurde in zwei kisten: einmal das notebook und einmal die tasche. irgendwelche transportschäden gabe es nicht...ich war glücklich.
natürlich sofort ausgepackt und geschaut ob alles ok war: zuerst wollte das notebook gar nicht anspringen, da der power-knopf sehr schwer zu betätigen war: die abdeckung unter dem display (wo power-knopf, lautstärke und die leds eingelassen sind) war nicht ganz sauber verarbeitet. da ich meinen amilo d aber auch schon auseinandergenommen habe, schnappte ich mir einen schraubenzieher um dies zu richten (anleitung gibt es ja bei dell auf der homepage): abdeckung ab, ein nicht ganz sauber verlegtes kabel sauber verlegt, abdeckung drauf und fertig :-)
zur lieferung gehörte neben notebook und tasche drei cd's (tools & treiber, power dvd und record now), eine windows xp pro sp2 lizenz, zwei handbücher, ein telefonkabel + westernstecker und das netzteil. das netzteil ist das erste was mir nicht wirklich gefiel: das kabel von steckdose zu netzteil ist etwas kurz und der stecker für dieses kabel am netzteil ist wirklich ungewöhnlich: es wird zwar an der seite auf das netzteil aufgesteckt, jedoch über einen winkel nach oben geführt: dadurch geht erstens etwas leitung "verloren" und zweitens "zeigt" es in die falsche richtung...naja, schlecht zu beschreiben. dafür ist an dem netzteil ein gummiband, womit man die kabel sehr sauber am netzteil (beim transport) befestigen kann...sehr schön.
NOTEBOOK
nach der ersten kleinen reparatur habe ich keine weiteren fehler oder mängel am notebook feststellen können. das teil ist insgesamt grundsolide und ist absolut "unverwindbar"...die trimetall-konstruktion scheint also ihren zweck zu erfüllen :-)
nach ein paar minuten ausprobieren fiel mir jedoch die tastatur auf: sie ist leider beim tippen etwas laut und hat nicht so einen soliden und satten klang wie die tastatur meines amilo d...dessen tasten haben beim tippen fast gar kein geräusch gemacht, wo hingegen die tasten des dell etwas "plastisch" klingen wenn man sie drückt. liegt aber nicht daran, das die tastatur irgendwie locker ist oder federt, sondern ist wohl einfach konstruktionsbedingt: irgendwo treffen sich beim drücken einer taste wohl zwei teile die eben diesen klang erzeugen...da hat mir meine amilo-tastatur besser gefallen. bis auf diesen kleinen mangel ist die tastatur aber absolut top: sie sitzt bombenfest im gehäuse, kein federn, kein nachgeben, nix. die aufschriften sind zwar auf die tasten nur aufgeklebt (man erkennt die umrisse der einzelnen "aufkleber"), aber das sollte erfahrungsgemäß kein problem darstellen: sie wird zwar nicht ganz so abriebfest wie eine gelaserte tastatur sein, aber bei bedarf rufe ich einfach bei dell an und verlange eine neue tastatur...mal sehen was die dazu sagen :-)
noch eine anmerkung zur tastatur: entgegen den bildern auf der dell homepage hat die tastatur eine normal große "enter"-taste...so wie man es von einer dektop tastatur kennt...glücklicherweise ist also keine "enter"-taste im format einer "shift"-taste verbaut :-)
da mein amilo einen desktop p4 hatte, war ich ja ein lautes lüftergeräusch gewöhnt: mit einem centrino-notebook sollte nun auch dies der vergangenheit angehören: das dell bestitzt zwei lüfter (links cpu, rechts gpu), aber die lassen sich dank i8kfanGUI problemlos regeln, so das das auch kein problem darstellt...im gegenteil: ich war eigentlich immer der meinung das das apple powerbook g4 eines freundes sehr leise sei (gegen meinen p4-fön auch nicht sonderlich schwer), aber als beide notebooks nebeneinander standen hörte man nur den lüfter des apple, meine waren - selbst wenn sie auf kleinster stufen liefen - fast unhörbar...das mag aber wohl daran liegen das die dell-lüfter nicht ganz so klein sind wie die apple-lüfter: die haben nur einen durchmesser von ungefähr 3-4 cm, und müssen natürlich schneller drehen um die gleiche luftmenge zu transportieren...ich kann jetzt also jeden apple-user ärgern und sagen "mein laoptop ist noch leiser als deins"...und wer einen echten apple-fan kennt, wird wissen wie sehr ihn das ärgern wird :-)
obwohl also das notebook wirklich leise ist, ist es doch nicht unhörbar: selbst wenn kein lüfter läuft, kann man hören das die festplatte (habe die 7200er) dreht..es ist wirklich leise, aber man hört es wenn man will...man muß also einen kompromiß machen zwischen leistung oder einer absolut leisen festplatte (wie zum beispiel der festplatten von fujitsu, die wirklich unhörbar sind)...im betrieb wird die platte aber kaum lauter, zumal man auch das akkustikmanagement der platte einstellen kann: von "aus" über "laut" bis "leise". wirkliche geschwindigkeitsverluste hat man aber bei der einstellung "leise" nicht: die zugriffszeit verlängert sich um ungefahr eine halbe millisekunde...sonst ändert sich nix.
und noch was kleines zum "angeben": im d810 ist die "strike-zone"-technologie verbaut: das ist "der airbag für die festplatte"...kennt man ja aus der ibm-werbung :-)
überrascht war ich auch von der netzwerkkarte (broadcom netxtrem 57xx): sie beherrscht "auto-switching", was ich bis jetzt nur von meinem wlan-router oder von apple kannte: durch diese funktion ist es egal ob man zum verbinden von zwei computern ein patch (ungekreuzt) oder ein cross-over (gekreuzt) kabel verwendet: die netzwerkkarte richtet sich darauf ein, und kreuzt das kabel bei bedarf selber: es ist also möglich eine direktverbindung zwischen zwei computern mit einem patch-kabel herzustellen...somit muß ich jetzt nicht mehrdarauf achten, was für ein netzwerkkabel es ist: es geht immer :-)
display und glidepoint/stickpoint (übrigends von der firma alps und nicht vom marktführer synaptics) sind auch ok: ich habe das 1650er und bin voll zufrieden...aber das muß natürlich jeder mit sich ausmachen...da gibt es ja genug beiträge...ein 1024er amilo d daneben ist da direkt wie für blinde :-)
beim neuinstallieren von windows xp ist mir noch aufgefallen das dell eine "diagnose"-partition angelegt hat: befindet sich am anfang der festplatte und hatte eine größe von ~100mb...ist aber nur zu 6mb gefüllt :-)
diese partition enthält das grafische dell-diagnose-programm, was sich aber auch auf der treiber-cd befindet (startet wenn man von dieser cd bootet). man kann also diese partition ohne probleme entfernen: wenn man mit einem dell-techniker doch mal das programm nutzen muß, kann man ja einfach von cd starten ;-)
AKKULAUFZEIT
die akkulaufzeit von 4:42 stunden wurde bei mittlerer displayhelligkeit, minimaler einstellung für die cpu (800 mhz, 0,7v mittels rm clock) und minimaler einstellung für die gpu (mittels ati powerplay) ermittelt. weiterhin war die interne netzwerkkarte automatisch deaktiviert (dell quickset) und das wlan lief mit minimalstem energieverbrauch und übertragungsleistung im 54 mbit-modus.
während des test habe ich ein ganz normales "office-arbeiten" simuliert: also email, internet und emule über wlan (deshalb war die wlan karte die ganze zeit gefordert und die hdd konnte sich nicht abschalten), pdf's lesen und mit delphi programmiert und simuliert (gibt gelegentlich mal 100% auslastung für die cpu).
die temperatur der cpu betrug im schnitt 54 grad, der gpu rund 42 grad...somit lief auch nie der lüfter, der erst bei 65 grad (i8kfangui) aktiv wird.
insgesamt kann ich sagen, das man mit diesen einstellungen recht problemlos arbeiten kann. das starten von programmen und das laden von größeren dateien dauert natürlich etwas länger als normal, aber ist durchaus noch im rahmen des erträglichen.
ich denke wenn man wlan und serielle bzw. parallele ports deaktiviert und die hdd die möglichkeit hat sich abzuschalten, sollten runde 5 stunden mit einer akkuladung möglich sein...ich bin damit zufrieden :-)
die ladung des akkus von 0% auf 100% dauert runde 1:30 Stunde.
...und wem das nicht reicht, der kann den mediabay (wo normalerweise der dvd-brenner beheimatet ist) mit einem zusatzakku bestücken: dieser hat etwa halb so viel leistung wie der hauptakku, wodurch eine akkulaufzeit von rund 7,5 stunden möglich sein sollte.
...und wenn ich gerade beim akku bin: auf dem akku ist zwar ein gummifuß, aber auch ohne akku "wackelt" das notebook nicht: kurz vor dem akkufach sind noch zwei füsse angebracht...auch wenn kein akku installiert ist und man ganz normal schreibt (also die hand über dem akkufach aufliegen hat) wackelt nix.
FAZIT
mein nächstes notebook (in 2 bis 3 jahren) wird wieder ein dell...bin von der verarbeitung und dem bestellvorgang absolut überzeugt und kann es jedem nur empfehlen...aber ausnahmen bestätigen ja die regel...
wer ein wirklich hochwertiges und grundsolides notebook mit der neusten technik zu einem (meiner meinung nach) gutem preis-leistungsverhältnis (welcher andere hersteller hat schon vor-ort-service) sucht, ist mit einem latitude d810 absolut gut beraten.
AOP2kx
edit. svenmum1: Bei Fragen bitte in den [Diskussion] D810-Review ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) Thread posten. ;)
in der alten nc habe ich fast nur mitgelesen, da ich mich noch zwischen einem amilo m (neue serie), einem toshiba m30-167 und einem dell zu entscheiden hatte.
meine auswahl fiel letztendlich auf ein dell latitude d810 (siehe sig). das risiko bei einem amilo m ein fehlerhaftes gerät zu erwischen war mir dann doch zu groß, und das toshiba war wohl angeblich auch nicht mit qualität gesegnet: hier gab es ja die bekanntlichen usb-probleme bei verschiedenen modellen und serien...der ausschlaggebende grund für dell war aber der 3 jahre vor-ort-service: da meine letzten 3 notebooks nie irgendwelche probleme gemacht hatten, war ich mir unsicher ob beim vierten notebook mein glück anhält: kann es mir nicht leisten meine notebook 3-4 wochen in die reparatur zu schicken und evtl. unrepariert oder zerkratzt (hallo sömmerda) zurückzubekommen...es ist schließlich mein hauptrechner.
das dell ist inzwischen mein viertes notebook: zuletzt hatte ich zwei jahre ein amilo d 7820 (2,53 ghz p4, ati radeon 9000), was OHNE irgendwelche probleme zuverlässig funktionierte...nur mal um jetzt eine lanze für fsc zu brechen...aber evtl. waren das "damals" auch noch andere zeiten :-)
ich beschäftige mich in diesem review mal weniger mit den teschnischen details (dazu gibt es genug andere reviews), sondern mehr mit dem "drumm & drann".
BESTELLUNG
ich habe meine dell über eine firma per ec-karte bestellt. somit konnte ich die mwst. sparen, und bin recht günstig an das gerät gekommen. der nachteil der bestellung war, das über ec-karte bestellt wurde, was natürlich wegen der prüfung selbiger immer etwas länger dauert. zunächst habe ich nur 512 mb ram bestellt...eigenes aufrüsten ist ja bei dell billiger. kurz vor der produktion rief aber eine mitarbeiterin von dell an und bot mir eine aufrüstung auf 1024 mb ram zu einem preis von 200 euro (normalerweise 270 euro) an. da ich im alten nc von der verhandlungserfolgen gelesen hatte, fragte ich sie ob ich für 200 euro nicht das ram und eine tasche bekommen könnte. nach kurzem überlegen überlies sie mir die 512 mb zusätzlichem ram plus eine dell-leder tasche im wert von 90 euro für 200 euro (270+90-200 = 160)...habe ich also 160 euro gespart. sobald ich meine auftragsbestätigung hatte, war es natürlich das spannendste alle paar stunden den auftragsstatus zu verfolgen :-)
wie ich jedoch bemerkte, war mein dell 3 tage lang in der produktionsvorbereitung "gefangen"...also die freundliche dell-mitarbeiterin angerufen und gefragt warum es denn so lange dauert (durch die überprüfung der ec-karte habe ich bereits 2,5 wochen gewartet)...ich habe ihr "gedroht" den auftrag abzubrechen, da ich mein notebook so schnell wie möglich bräuchte...darauf hin hat sie mir die versandkosten erlassen und meinen versand in "over-night" geändert...also schon wieder min. 75 euro gespart :-)
ein paar tage später (leider lag ostern dazwischen) war mein notebook in meinen händen :-)
LIEFERUNG UND AUSPACKEN
geliefert wurde in zwei kisten: einmal das notebook und einmal die tasche. irgendwelche transportschäden gabe es nicht...ich war glücklich.
natürlich sofort ausgepackt und geschaut ob alles ok war: zuerst wollte das notebook gar nicht anspringen, da der power-knopf sehr schwer zu betätigen war: die abdeckung unter dem display (wo power-knopf, lautstärke und die leds eingelassen sind) war nicht ganz sauber verarbeitet. da ich meinen amilo d aber auch schon auseinandergenommen habe, schnappte ich mir einen schraubenzieher um dies zu richten (anleitung gibt es ja bei dell auf der homepage): abdeckung ab, ein nicht ganz sauber verlegtes kabel sauber verlegt, abdeckung drauf und fertig :-)
zur lieferung gehörte neben notebook und tasche drei cd's (tools & treiber, power dvd und record now), eine windows xp pro sp2 lizenz, zwei handbücher, ein telefonkabel + westernstecker und das netzteil. das netzteil ist das erste was mir nicht wirklich gefiel: das kabel von steckdose zu netzteil ist etwas kurz und der stecker für dieses kabel am netzteil ist wirklich ungewöhnlich: es wird zwar an der seite auf das netzteil aufgesteckt, jedoch über einen winkel nach oben geführt: dadurch geht erstens etwas leitung "verloren" und zweitens "zeigt" es in die falsche richtung...naja, schlecht zu beschreiben. dafür ist an dem netzteil ein gummiband, womit man die kabel sehr sauber am netzteil (beim transport) befestigen kann...sehr schön.
NOTEBOOK
nach der ersten kleinen reparatur habe ich keine weiteren fehler oder mängel am notebook feststellen können. das teil ist insgesamt grundsolide und ist absolut "unverwindbar"...die trimetall-konstruktion scheint also ihren zweck zu erfüllen :-)
nach ein paar minuten ausprobieren fiel mir jedoch die tastatur auf: sie ist leider beim tippen etwas laut und hat nicht so einen soliden und satten klang wie die tastatur meines amilo d...dessen tasten haben beim tippen fast gar kein geräusch gemacht, wo hingegen die tasten des dell etwas "plastisch" klingen wenn man sie drückt. liegt aber nicht daran, das die tastatur irgendwie locker ist oder federt, sondern ist wohl einfach konstruktionsbedingt: irgendwo treffen sich beim drücken einer taste wohl zwei teile die eben diesen klang erzeugen...da hat mir meine amilo-tastatur besser gefallen. bis auf diesen kleinen mangel ist die tastatur aber absolut top: sie sitzt bombenfest im gehäuse, kein federn, kein nachgeben, nix. die aufschriften sind zwar auf die tasten nur aufgeklebt (man erkennt die umrisse der einzelnen "aufkleber"), aber das sollte erfahrungsgemäß kein problem darstellen: sie wird zwar nicht ganz so abriebfest wie eine gelaserte tastatur sein, aber bei bedarf rufe ich einfach bei dell an und verlange eine neue tastatur...mal sehen was die dazu sagen :-)
noch eine anmerkung zur tastatur: entgegen den bildern auf der dell homepage hat die tastatur eine normal große "enter"-taste...so wie man es von einer dektop tastatur kennt...glücklicherweise ist also keine "enter"-taste im format einer "shift"-taste verbaut :-)
da mein amilo einen desktop p4 hatte, war ich ja ein lautes lüftergeräusch gewöhnt: mit einem centrino-notebook sollte nun auch dies der vergangenheit angehören: das dell bestitzt zwei lüfter (links cpu, rechts gpu), aber die lassen sich dank i8kfanGUI problemlos regeln, so das das auch kein problem darstellt...im gegenteil: ich war eigentlich immer der meinung das das apple powerbook g4 eines freundes sehr leise sei (gegen meinen p4-fön auch nicht sonderlich schwer), aber als beide notebooks nebeneinander standen hörte man nur den lüfter des apple, meine waren - selbst wenn sie auf kleinster stufen liefen - fast unhörbar...das mag aber wohl daran liegen das die dell-lüfter nicht ganz so klein sind wie die apple-lüfter: die haben nur einen durchmesser von ungefähr 3-4 cm, und müssen natürlich schneller drehen um die gleiche luftmenge zu transportieren...ich kann jetzt also jeden apple-user ärgern und sagen "mein laoptop ist noch leiser als deins"...und wer einen echten apple-fan kennt, wird wissen wie sehr ihn das ärgern wird :-)
obwohl also das notebook wirklich leise ist, ist es doch nicht unhörbar: selbst wenn kein lüfter läuft, kann man hören das die festplatte (habe die 7200er) dreht..es ist wirklich leise, aber man hört es wenn man will...man muß also einen kompromiß machen zwischen leistung oder einer absolut leisen festplatte (wie zum beispiel der festplatten von fujitsu, die wirklich unhörbar sind)...im betrieb wird die platte aber kaum lauter, zumal man auch das akkustikmanagement der platte einstellen kann: von "aus" über "laut" bis "leise". wirkliche geschwindigkeitsverluste hat man aber bei der einstellung "leise" nicht: die zugriffszeit verlängert sich um ungefahr eine halbe millisekunde...sonst ändert sich nix.
und noch was kleines zum "angeben": im d810 ist die "strike-zone"-technologie verbaut: das ist "der airbag für die festplatte"...kennt man ja aus der ibm-werbung :-)
überrascht war ich auch von der netzwerkkarte (broadcom netxtrem 57xx): sie beherrscht "auto-switching", was ich bis jetzt nur von meinem wlan-router oder von apple kannte: durch diese funktion ist es egal ob man zum verbinden von zwei computern ein patch (ungekreuzt) oder ein cross-over (gekreuzt) kabel verwendet: die netzwerkkarte richtet sich darauf ein, und kreuzt das kabel bei bedarf selber: es ist also möglich eine direktverbindung zwischen zwei computern mit einem patch-kabel herzustellen...somit muß ich jetzt nicht mehrdarauf achten, was für ein netzwerkkabel es ist: es geht immer :-)
display und glidepoint/stickpoint (übrigends von der firma alps und nicht vom marktführer synaptics) sind auch ok: ich habe das 1650er und bin voll zufrieden...aber das muß natürlich jeder mit sich ausmachen...da gibt es ja genug beiträge...ein 1024er amilo d daneben ist da direkt wie für blinde :-)
beim neuinstallieren von windows xp ist mir noch aufgefallen das dell eine "diagnose"-partition angelegt hat: befindet sich am anfang der festplatte und hatte eine größe von ~100mb...ist aber nur zu 6mb gefüllt :-)
diese partition enthält das grafische dell-diagnose-programm, was sich aber auch auf der treiber-cd befindet (startet wenn man von dieser cd bootet). man kann also diese partition ohne probleme entfernen: wenn man mit einem dell-techniker doch mal das programm nutzen muß, kann man ja einfach von cd starten ;-)
AKKULAUFZEIT
die akkulaufzeit von 4:42 stunden wurde bei mittlerer displayhelligkeit, minimaler einstellung für die cpu (800 mhz, 0,7v mittels rm clock) und minimaler einstellung für die gpu (mittels ati powerplay) ermittelt. weiterhin war die interne netzwerkkarte automatisch deaktiviert (dell quickset) und das wlan lief mit minimalstem energieverbrauch und übertragungsleistung im 54 mbit-modus.
während des test habe ich ein ganz normales "office-arbeiten" simuliert: also email, internet und emule über wlan (deshalb war die wlan karte die ganze zeit gefordert und die hdd konnte sich nicht abschalten), pdf's lesen und mit delphi programmiert und simuliert (gibt gelegentlich mal 100% auslastung für die cpu).
die temperatur der cpu betrug im schnitt 54 grad, der gpu rund 42 grad...somit lief auch nie der lüfter, der erst bei 65 grad (i8kfangui) aktiv wird.
insgesamt kann ich sagen, das man mit diesen einstellungen recht problemlos arbeiten kann. das starten von programmen und das laden von größeren dateien dauert natürlich etwas länger als normal, aber ist durchaus noch im rahmen des erträglichen.
ich denke wenn man wlan und serielle bzw. parallele ports deaktiviert und die hdd die möglichkeit hat sich abzuschalten, sollten runde 5 stunden mit einer akkuladung möglich sein...ich bin damit zufrieden :-)
die ladung des akkus von 0% auf 100% dauert runde 1:30 Stunde.
...und wem das nicht reicht, der kann den mediabay (wo normalerweise der dvd-brenner beheimatet ist) mit einem zusatzakku bestücken: dieser hat etwa halb so viel leistung wie der hauptakku, wodurch eine akkulaufzeit von rund 7,5 stunden möglich sein sollte.
...und wenn ich gerade beim akku bin: auf dem akku ist zwar ein gummifuß, aber auch ohne akku "wackelt" das notebook nicht: kurz vor dem akkufach sind noch zwei füsse angebracht...auch wenn kein akku installiert ist und man ganz normal schreibt (also die hand über dem akkufach aufliegen hat) wackelt nix.
FAZIT
mein nächstes notebook (in 2 bis 3 jahren) wird wieder ein dell...bin von der verarbeitung und dem bestellvorgang absolut überzeugt und kann es jedem nur empfehlen...aber ausnahmen bestätigen ja die regel...
wer ein wirklich hochwertiges und grundsolides notebook mit der neusten technik zu einem (meiner meinung nach) gutem preis-leistungsverhältnis (welcher andere hersteller hat schon vor-ort-service) sucht, ist mit einem latitude d810 absolut gut beraten.
AOP2kx
edit. svenmum1: Bei Fragen bitte in den [Diskussion] D810-Review ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) Thread posten. ;)